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Rennradtour Cuatro Estaciones

Mittlschwere Rennradtour: 4 Jungs - 4 Tage - 4 verschiedene Ziele 😉 mit 2 Bergetappen (Cura Randa und Sant Salvador) und leichteren Touren nach Porto Petro und Cala Millor

08.-11. März 2022

Rennradtour - Cuatro Estaciones - Hoch zum Sant Salvador
Das Santuari de Sant Salvador - nähe Felanitx - auf 510 Hm

Unser Sohn Niklas wollte unbedingt in den Semesterferien mit seinen Freunden nach Mallorca reisen – aber nicht zum Chillen, sondern zum Rennradfahren. Da sich die drei Jungs bis dato „noch” nicht sonderlich gut auf der Insel auskennen, habe ich mich als Tourguide angeboten. Auch ich habe mich riesig auf 4 Tage Rennradfahren gefreut.

Ausgangspunkt aller Touren war immer Cales de Mallorca

Tag 1: Über Son Macià und Manacor nach Cala Millor

Zunächst heißt es Berg-auf-Berg-ab von Cales de Mallorca nach Son Macià. Zum warmwerden gerade richtig. Wir sind am Vormittag so gegen 11.00 Uhr gestartet. Die Sonne meinte es recht gut mit uns bei ca. 17°C. Der Weg nach Son Macià verläuft sehr ruhig, fast kein Verkehr, da wir uns absolut abseits der Hauptstraße befinden. Nach ca. 10 km sind wir in Son Macià angekommen. Weiter geht es dann in Richtung Manacor - weiterhin auf einer sehr ruhigen Nebenstraße. Vorne an der Einfahrt zur Ma-14 angekommen, überqueren wir die Hauptstraße und biegen gegenüberliegend wieder in einen Nebenweg ein. Wir radeln auf dem Weg an einsamen Fincas vorbei in Richtung Manacor. Nach ca. 16.5 km biegen wir am Stoppschild rechts ab und sehen von hier aus schon die prächtige Kirche von Manacor vor uns liegen.

Pause am Markplatz in Sant Llorenç
Pause am Markplatz in Sant Llorenç

Pause auf dem Marktplatz in Sant Llorenç
In Manacor angekommen haben wir einen kleinen Abstecher zur „Rafael Nadal Academy” gemacht. Ein wirklich impossantes Imperium für den spanischen Tennis-Nachwuchs. Aber auch anderen Sportlern wird hier einiges geboten. Zudem befindet sich hier auch das Rafael Nadal Museum.

In Manacor fahren wir dann weiter in Richtung Palma und verlassen den - ich glaube 5. Kreisverkehr - in Richtung Cala Ratjada / Sant Llorenç. Es ist der Kreisverkehr, der auch auf den Via Verde führt. Als Anhaltspunkt ist links ein Eroski-Supermarkt zu sehen. Wir folgen der Straße Ma-15 immer in Richtung Son Carrió, biegen aber dann vorher ab nach Sant Llorenç. Auf dem Markplatz dann nach 28 km unser erster Stopp – Zeit für eine kleine Stärkung 🍺

Weiter geht es jetzt in Richtung Son Carrió über eine wenig befahrene, aber bestens geteerte Straße, wie man sie in Deutschland nur selten findet. In Son Carrió angekommen halten wir uns in Richtung Sa Coma bzw. S'Illot. Am großen Kreisverkehr fahren wir geradeaus auf den „Camí de Son Moro Vell”. Wir kommen zur Verbindungsstraße zwischen Sa Coma und Cala Millor und biegen links ins Zentrum von Cala Millor ab. Wir fahren auf dem Fahrradweg direkt an der Strandpromenade entlang und genießen den kilometerlangen weißen Sandstrand direkt neben dem türkisblauen Meer - ein wunderbarer Anblick.

Auch wenn unser letzter Halt noch nicht allzulange zurück liegt, suchen wir uns eine Sitzgelegenheit und genießen für eine halbe Stunde die Sonne und die Ruhe hier im März — direkt am Meer.

Zurück geht es dann wieder der Standpromenada entlang - diesmal aber nach Sa Coma und von dort aus nach S'Illiot. Wir fahren weiter auf dem Radweg bis Porto Cristo. Am Hafen in Porto Cristo bestaunen wir noch kurz den gigantischen Katamaran von Rafael Nadal, der hier vor Anker liegt. Jetzt sind es noch ca. 12 km auf der Ma-4014, vorbei an der Cala Romanticá nach Cales zurück.

Tourenprofil

Tourenprofil - Radtour Cuatro Estaciones - 1. Tag
Tourenprofil: Cales de Mallorca - Manacor - Cala Millor

Radtour Cuatro Estaciones - 1. Tag
Streckenverlauf: Cales de Mallorca - Manacor - Cala Millor

leicht
↔ 69,4 km     🕓 2:53h     ▲ 590 Hm     🔆 ganzjährig     🍴 zahlreich     📍 GPX-Datei

Tag 2: Bergetappe zum Cura Randa (534 m)

Cura Randa - Rennrad-Highlight auf 534 m Höhe
Cura Randa: Rennrad-Highlight
Der 2. Tag unseres Rennrad-Events führt uns hoch zum Cura Randa, eine Bergetappe, die vor allem bei den Rennradfahrern sehr beliebt ist. Ausgehend von Cales de Mallorca geht es über die Ma-4014 und der Ma-4010 nach Felanitx, einem kleinerem nicht-touristischen Städtchen. Die Straße nach Felanitx verläuft bergauf-bergab, ist relativ viel befahren und bietet leider keinen Seitenstreifen für Radfahrer. Bis nach Felanitx muss man schon die ersten 150-200 Hm bewältigen. Ca. 3 km vor Felanitx wechseln wir nach links auf den Radweg und folgen diesem bis nach Felanitx. Durch zahlreiche enge Gassen schlängeln wir uns durch den Ort. Am Ortsausgang in Richtung Campos angekommen biegen wir rechts in den Cami de Son Mesquida und folgen der schmalen wenig befahrenen Straße für ca. 9 km. Wir bewundern auf dem Weg die wunderschöne idyllische Landschaft abseits von jeglichem Tourismus. Nach weiteren 4 km sind wir in Porreres und gönnen uns die erste kleinere Pause. Auf dem Marktplatz in Porreres treffen wir zahlreiche andere Rennrad-Gruppen, die hier ebenfalls einen Zwischenstopp einlegen. Bei leckerem Mandelkuchen (Gató de Almendras), einem Café con Leche und/oder einer Cola lässt es sich hier in einem der zahlreichen Cafés aushalten.

Wir fahren weiter in Richtung Montuïri, verlassen die Ma-5030 kurz nach Porreres aber dann am Kreisverkehr und folgen der Radweg-Beschilderung. Die enge Straße verläuft westlich zur Hauptstraße (Ma-5030) und lässt sich mit dem Rennrad wirklich schön fahren. Nach ca. 5 km kommen wir an eine Kreuzung, an der wir links auf die Ma-5017 abbiegen. So langsam merkt man schon die Höhenmeter. Die Straße führt uns auf ca. 5 km stetig leicht bergauf nach Randa (290 Hm). Leider hat uns hier ein von Aemet (spanischer Wetterdienst) nicht vorhergesagter Regenschauer überrascht. In Randa folgen wir dann den Wegweiser zur Cura. Im Zentrum biegen wir hierzu links ab und sehen schon die Bergserpentinen vor uns liegen. Ein Schild sagt uns, dass es jetzt knapp 5 km bei einer Ø Steigung von 5,8% bergauf geht. Die ersten 2 km müssen wir leider noch bei leichtem Nieselregen hochstrampeln. Dann lässt der Regen nach. Die Serpentinenstraße lässt sich relativ gut bewältigen, die Steigung ist human und immer recht gleichmäßig.

Cura Randa - Mit Ausblick bis nach Alcudia
Cura Randa: herrlicher Ausblick bis nach Alcudia
Oben am „Santuari De Cura Randa” angekommen haben wir erst einmal unsere Fahrrad-Klamotten zum Trocknen aufgehängt und uns im Restaurant eine Stärkung gegönnt. Hier gibt es so gut wie alles - vom kleinen Snack bis hin zum deftigen Menü — und das zu wirklich fairen Preisen. Leider hat uns heute die Sonne ein wenig im Stich gelassen. Wir sind zurück nahezu den gleichen Weg gefahren, wie hinwärts. Auf der Abfahrt hat uns der nächste Schauer kalt erwischt. Da heißt es Vorsicht beim Runterfahren auf nasser Fahrbahn und den engen Kurven! Zum Glück kam dann kurz vor Porreres wieder ein wenig die Sonne heraus, so dass wir zwar mit nassen Socken, aber wenigstens von oben her trocken über Falentix zurück nach Cales gut zu Hause angekommen sind.

Der zweite Tag war schon anstrengender, was aber auch ein wenig mit am Wetter lag. Wir hatten zwischenzeitlich relativ viel Gegenwind – das kostet zusätzlich Kraft. Aber die Jungs haben das allesamt gut zusammen mit mir gemeistert! Zuhause gab es dann erst einmal ein kaltes Bier auf der Terrasse 🍺.

Tourenprofil

Tourenprofil - Radtour Cuatro Estaciones - 2. Tag
Tourenprofil: Santuari de Cura Randa

Radtour Cuatro Estaciones - 2. Tag
Streckenverlauf: Cales de Mallorca - Santuari de Cura Randa

mittelschwer
↔ 93,3 km     🕓 3:42h     ▲ 970 Hm     🔆 März/April/Mai/Sep./Okt.     🍴 zahlreich     📍 GPX-Datei

Tag 3: Zwischentour zum Entspannen - von Cales de Mallorca nach Porto Petro

Am Hafen von Porto Petro
Am Hafen von Porto Petro
Unser dritter Rennradtag wurde außerplanmäßig 😉 zu einer Chiller-Runde, d.h. eine kleine Entspannungsrunde von Cales de Mallorca in den schönen kleinen Hafenort Porto Petro. Zunächst geht es wieder über die Ma-4014 in den großen Kreisverkehr. Diesmal aber nicht in Richtung Felanitx, sondern in Richtung Cala D'Or / Santanyí. Wir radeln auf der Ma-4012 für ca. 6 km auf dem Fahrrad-Seitenstreifen entland bis S'Horta. Im Ort biegen wir dann nach dem Zebratreifen links ab in Richtung Cala D'Or. Die Straße fällt leicht und es lässt sich hier wirklich gut radeln. In Cala D'Or halten wir uns der Beschilderung in Richtung Hafen und dann weiter in Richtung Porto Petro. Nach ca. 18,5 km sind wir im idyllschen Hafenörtchen Porto Petro angekommen. Unten am Hafen genießen wir die Sonne in einem kleinen Restaurant und ruhen uns ein wenig aus.

Da uns noch der letzte Tag noch in den Knochen steckte, belassen wir es dabei und fahren heute auf dem gleichen Weg wieder zurück. Wie gesagt – eine absolute Entspannungstour. Nur Franz-Xaver hat es noch ein wenig ausgereizt und ist nochmals nach Manacor und von dort über Felanitx zurück nach Cales geradelt – ca. 40 km zusätzlich 💪

Tourenprofil

Tourenprofil - Radtour Cuatro Estaciones - 3. Tag
Tourenprofil: Santuari de Cura Randa

Radtour Cuatro Estaciones - 3. Tag
Streckenverlauf: Cales de Mallorca - Porto Petro

leicht
↔ 38,6 km     🕓 1:25h     ▲ 360 Hm     🔆 ganzjährig     🍴 zahlreich     📍 GPX-Datei

Tag 4: Bergetappe auf den Sant Salvador (510 m) und über Santanyí zurück

Nachdem wir uns am dritten Tag gut erholt haben, starten wir am Tag 4 – unser letzte Rennrad-Tag – von Cales in Richtung Felantix — mit erstem Ziel: Santuari de Sant Salvador, ein Kloster auf ungefähr 510 Hm. Zunächst müssen wir wieder die Ma-4014 und dann die Ma-4010 entlang radeln. Wir biegen ca. 3 km vor Felanitx links auf den Radweg, der genau an der Bergstraße zum Sant Salvador endet. Jetzt gilt es auf knapp 5 km mit einer Ø Steigung von 6,4 % nach oben zu strampeln. Die Bergstraße führt uns auf unzähligen Serpentinen geschmeidig nach oben. Durch die vielen Kurven vergessen wir die Steigung und genießen jeden Augenblick mit herrlichem Rund-um-Blick auf die Insel. Diese Bergetappe empfinden wir alle 4 anstrengender als hoch zur Cura Randa - aber auch gleichzeitig angenehmer zu fahren.

Abfahrt vom Sant Salvador nach Felanitx
Sant Salvador: Abfahrt
Oben angekommen haben wir uns erst einmal eine kleine Pause gegönnt. Zum Glück hatte das kleine Café zu dieser Jahreszeit schon geöffnet. Wir waren hier aber absolut nicht die einzigen Radler. Es herrschte ein Kommen und Gehen von Radfahrgruppen - überwiegend Rennradfahrer - nur vereinzelt MTB'ler.

Nach einer kurzen Stärkung ging es jetzt weiter. Die Bergabfahrt war wirklich gigantisch - kein Verkehr, so dass man mit dem Rennrad wirklich sehr flott nach unten cruisen konnte. Traumhaft!

Danach ging's weiter nach Felanitx und dann weiter in Richung Santanyí. Die Straße bis Santanyí ist hervorragend geteert - da macht es einfach Spaß Rennrdad zu fahren. Und obwohl es sich um eine Hauptstraße handelt (Ma-14) ist hier relativ wenig los. Wir genießen diese Strecke in vollen Zügen und bewundern die Natur rings um uns herum. Mit dem Auto kann man das gar nicht so wahrnehmen, im Gegensatz dazu, wennn man mit den Rad unterwegs ist.

Tapas-Station auf dem Markplatz in Santanyí
Marktplatz Santanyí - 2 coole Jungs

Marktplatz Santanyí: Tapas-Station
Auf dem Markplatz in Santanyí angekommen haben wir uns erst einmal eine coole Location gesucht. Jeder hatte ein wenig Hunger - ein paar kleine Tapas - das wäre jetzt unser Traum. Und dazu in der Sonne sitzen, das wäre dann die Krönung. Und man muss wirklich sagen, wir hatten rießig Glück. Laut Aemet sollte das Wetter an unserem letzten Rennradtag eher durchwachsen sein - mehr Wolken als Sonne - und ggf. sogar der ein oder andere Schauer. Aber nicht mit uns 😅. Der Wettergott meinte es wirklich gut mit uns. Auf dem Markplatz in Santanyí – dort hat übrigens Uwe Ochsenknecht eine echt coole Bar – konnten wir uns in der Sonne ausruhen und die Sonnenstrahlen genießen. Nachdem wir uns gestärkt haben ging es dann wieder weiter. Von Santanyí aus sind wir über die Ma-19 auf direktem Weg zurück gefahren – durch S'Algueria Blanca und dann weiter über die Ma-4012 nach Calonge und S'Horta bis vor zur Kreuzung (Kreisverkehr), wo es rechts nach Portocolom geht. Die letzten Kilometer unserer 4-Tagestour geht es jetzt zunächst schön bergabwärts. Dann biegen wir rechts nach Cala Murada ab und dann wieder links über unser "Kamelhügel" nach Cales de Mallorca – nochmals eine kurze Anstrengung. Zu Hause angekommen sind alle ein wenig erschöpft und jeder freut sich schon auf den Abend. Es gibt lecker Gyros im „Schlemmerhexle” und anschließend noch Live-Musik im Cala del Sol.

Tourenprofil

Tourenprofil - Radtour Cuatro Estaciones - 4. Tag
Tourenprofil: Cales - Sant Salvador - Santanyí

Radtour Cuatro Estaciones - 4. Tag
Streckenverlauf: Cales de Mallorca - Sant Salvador - Santanyí

mittelschwer
↔ 65,1 km     🕓 2:36h     ▲ 810 Hm     🔆 März/April/Mai/Sep./Okt.     🍴 zahlreich     📍 GPX-Datei

Unser Fazit

Diese 4 Tages-Rennradtour war einfach gigantisch. Angefangen mit einer leichteren Tour, dann die Bergetappe hoch zur Cura Randa, danach wieder eine kleinere Chiller-Tour und zum Abschluß nochmals eine Bergetappe hoch zum Sant Salvaodor - eine absolut coole Mischung. Niklas und seine Freunde waren total begeistert und planen schon für das kommende Jahr 😅

Hier noch ein kurzes Video, das Nico über die 4 Tage hinweg zusammengeschnitten hat:
Video Rennradtour Cuatro Estaciones

Impressionen unserer 4-Tages-Radtour

Start zur 4-Tages Tour
Los geht's - Tag 1
Angekomen in Sant Llorenç
Ankunft in Sant LLorenç
Marinelli - Beach-Bar in Cales
Abschluß Tag 1: Martinelli
 
Regenschauer auf dem Weg nach Randa
Tag 2: Unerwarteter Regenschauer
Cura Randa - auf 534 m
Angekommen: Cura Randa - 534 m
Restaurant oben an der Cura Randa
Cura Randa: Restaurant
 
Anschlußtag in Santanyí
Abschlußtag: Markplatz Santanyí
Tapas-Bar in Santanyí
Kleiner Hunger: Tapas-Bar in Santanyí
Abschluß im Cala del Sol
Abschluß im Cala del Sol

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